Führung «Hermann Scherrer» und Filmvorführung «Raskolnikow»
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Kurzführung «Hermann Scherer. Kerben und Kanten» Do 22. September, 18-18.30 Uhr Hermann Scherer war einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus in der Schweiz. In seinem Schaffen sind die letzten vier Lebensjahre die wichtigste Zeit. Hier wird „Scherer zu Scherer“, indem er, inspiriert von Ernst Ludwig Kirchner, völlig neue Wege beschreitet. In der Ausstellung «Hermann Scherer. Kerben und Kanten» sind u.a. Szenenblätter aus dem Mappenwerk «Rodon Raskolnikoff» nach Dostojewski aus den Jahren 1924/25 zu sehen, auf die Stephan Kunz beim Rundgang einen besonderen Schwerpunkt legen wird. Die abrupten Szenenwechsel, die den Blick von einem intensiven Bild zum nächsten springen lassen, zeigen, dass Hermann Scherer unmittelbar auf die Ästhetik des expressionistischen Stummfilms reagiert hat. Anmeldung Filmvorführung «Raskolnikow» Do 22. September, 19-21.30 Uhr Kann ein Mord gerechtfertigt sein? Der begabte Jurastudent Raskolnikow glaubt, dass er einer jener privilegierten Menschen sei, die für ihre ‚höheren' Ziele andere töten dürfen. Halb aus Verzweiflung, halb aus Überzeugung begeht er einen zweifachen Mord. Doch schon bald nach der Tat muss Raskolnikow feststellen, dass er seinen Schuldgefühlen nicht gewachsen ist. Der expressionistische Stummfilm «Raskolnikow» nach dem Roman «Schuld und Sühne» von Fjodor Dostojewski wurde von der zeitgenössischen Kritik als «Wunderwerk filmischer Kunst» und «wuchtiges Freskogemälde» gefeiert. Robert Wienes Inszenierung aus dem Jahr 1923 vereint auf faszinierende Weise das naturalistische Spiel des russischen Ensembles mit dem expressionistischen Bühnenbild. Anmeldung Die beiden Veranstaltungen können gemeinsam oder einzeln gebucht werden. Eintritt: regulärer Museumseintritt (wird nur einmal erhoben)
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