| |
«Ilse Weber. Helle Nacht»Vernissage: Freitag, 17. Februar, 18 Uhr
| |
 |
Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, eine grosse Schweizer Künstlerin wiederzuentdecken: Ilse Weber (1908-1984) ist eine Ausnahmeerscheinung und eine Einzelfigur in der Schweizer Kunstgeschichte. Nach einem eher konventionellen Frühwerk entschied sie sich um 1960, von nun an nur noch zu malen, "was sie noch nie gesehen hat". Es entstand ein einzigartiges Spätwerk: ihr eigentliches Hauptwerk, in dem sie sich von jedem Vorbild löste und sich einer poetischen Subjektivität zuwandte. Neben der Ölmalerei gewannen die Zeichnung und das Aquarell grosse Bedeutung. Die Bildwelt bewegte sich in einer Balance zwischen dem herkömmlichen Sujet – Stillleben, Landschaft, Interieur – und einer traumhaften Realität. Als um 1970 eine neue Generation von Kunstschaffenden an die Öffentlichkeit trat, rückte Ilse Weber unvermittelt ins Zentrum aktueller künstlerischer Diskurse. Es ist seit Jahren die erste grosse Einzelausstellung der Künstlerin in einem Kunstmuseum. Ilse Weber ist in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten und wird insbesondere von Künstlerinnen und Künstlern hochgeschätzt. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr, die Kindervernissage für Kinder ab 7 Jahren um 17.45 Uhr. Die Ausstellung ist ab 16 Uhr geöffnet. Öffentliche Führung zu «Ilse Weber. Helle Nacht» So, 19. Februar, 11 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung mit Stephan Kunz. Anmeldung
Neu erschienen: Das Begleitbuch zur Ausstellung ist ab heute im Museumsshop oder online im Webshop erhältlich. Museumshop online
|
|